Autor Thema: ausfahrt freitag 25.06.2010  (Gelesen 3745 mal)

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Offline chrigel7

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ausfahrt freitag 25.06.2010
« am: 28. Juni 2010, 19:24:28 »
spontan habe ich am nachmittag frei genommen und bin wiedereinmal einer meiner lieblingsstrecken abgefahren. ;)

12 uhr abfahrt richtung ettingen nach hofstetten, wo schon die ersten schönen kurven genommen wurden.
bei mariastein richtung chal und in röschez rechts ab richtung lucelle dem schönen engen tal entlang. so jetzt bin ich warmgefahren :laugh: und weiter... in lucelle rechts hoch richtung charmoille, cornol nach courgenay über den berg nach saint-ursanne am doubs. einfach genial kein verkehr sonnenschein pur...und weiter giengs dem doubs entlang richtung saint- hipolyte wo ich einen stop einlegte. nach kurzer verschaufpause den berg hoch.... jetzt kommen die knieschleifffffer kurven :laugh: und noch eine und noch eine....so jetzt wo will ich hin????? nase nach also links abgebogen richtung goumois. die nebenstrasse über die hochebene, durch kleine dörfer schlängelt sich die strasse wieder richtung ch-grenze runter... und wieder kreuze ich den doubs. in saignelégier angekommen tanke ich nochmals voll und schaue auf die uhr, fast 15 uhr uiii wm spiel um 16 uhr.... also mache ich mich auf den heimweg richtung tramelan, tavannes moutier delemont und  schlussendlich reinach...pünktlich zum anpiff :laugh:

dass wahr ein wunderschöner tag
wer vor der kurve nicht bremst,war auf der geraden zu langsam
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Offline Markus

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Antw:ausfahrt freitag 25.06.2010
« Antwort #1 am: 28. Juni 2010, 22:15:30 »
wie klein die welt doch ist....

ich wollte ja am sonntag nach boécourt. durch das riesen chaos mit diesen 100'000 velofahrer, war im grossraum delémont mehr oder weniger alles gesperrt. mein navi führte mich an einen kreisel. die ausfahrt die ich hätte nehmen müssen war auch gesperrt. die nächste möglichkeit endete ebenfalls nach 1km... fahrverbot. die dritte und letzte möglichkeit nach boécourt zu kommen führte mich in ein dorf: sackgasse.

somit konnten mich diese jurassier allesamt gleich mal a.A. l..... und ich habe dutzende motorräder und autos immer und immer wieder gekreuzt. alle fuhren völlig orientierungslos hin und her. alsdann habe ich mich umentschieden und bin nach frankreich geschwenkt. kaum über der grenze hat diese komische orange lampe geleuchtet und im display "FUEL" geblinkt wie verrückt. in einem schattigen waldstück entschloss ich mich für einen ziggi-halt.

vom nächsten dorf kommt ein ziviles auto angefahren, im schritttempo, biegt 15 meter vor mir in einen waldweg, wendet, fährt wieder 50 meter zurück, wendet wieder, fährt an mir vorbei und nach 50 meter wendet er wieder, mitten auf der strasse, fährt noch einmal an mir vorbei und biegt erneut rechts in den waldweg ein. steigt aus und kommt auf mich zugelaufen. blaues hemd, komisches bildchen am oberarm. polizei. fragt der mich was ich hier mache. ich antworte "rauchen". er zottelt wieder davon. ich guck was der denn da im wald macht und sehe hinter unheimlich dickten büschen noch zwei weitere autos und 6 dieser blauhemdigen männer. ich zieh mich an, fahr los, sehe wie die da alle rumstehen und wende 500 meter später. und siehe da, die sind dabei ihr blitzensdingsens aufzustellen. ich fahre bis um die nächste ecke, wende wieder und fahre gemütlich an ihnen vorbei.

in saint hipollyte angekommen entdeckte ich ein haus mit der aufschrift AVIA. gott sei dank dachte ich, endlich most. doch weit gefehlt, anstelle der tanksäulen sind da nur autos parkiert. auf dem gegenüberliegenden parkplatz stehen vier leute und quasseln. ich mit besten französich-kenntnissen frag mal höflich wo denn die nächste tankstelle sei. da kommt einer der männer auf mich zu, guckt sich verständlos mein nummernschild an und meint "da müässter circa füfhundert mäter zrügg fahre, deet hooni gloubi eiine gsee". ich mich bedankt und hingefahren. 16!!!!! bikes vor mir in der schlange. lööööööl. jeder tankt und reicht den schlauch dem nächsten. bis alle fertig sind. dann hab ich auch noch was gekriegt und war erstaunt, wie die zeit schon fortgeschritten war. also ab auf den heimweg. komisch, keiner der entgegenkommenden biker hat mich vor dem blitzer gewarnt, ich also wunderschön mit 90 wieder richtung schweiz, mit voller konzentration die rennleitung zu grüssen. aber komisch, die waren so saumässig gut getarnt, ich hab sie nicht mehr gefunden , resp. gesehen.

verschwizt, kaputt und müde bin ich nach ca 4 stunden um 17:30 wieder daheim angekommen.

schade war nur, dass ich immer alleine war, hätte als kleine gruppe bestimmt auch spass gemacht.

dann halt das nächste mal  ;D
« Letzte Änderung: 10. April 2012, 11:24:45 von Markus »
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